Der Wissensvorsprung mit RBE Plus Analysen in verschiedensten Projektszenarien


„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“
Benjamin Franklin

Diese Erkenntnis ist nun wahrlich nicht neu, doch für unsere von Innovationen und Veränderungen geprägten Unternehmen wichtiger denn je. Denn im stetigen Anpassungsdruck sind es gerade Ideen und Neuerungen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit prägen. Dabei gerät ein fundamentaler Zusammenhang leider immer wieder aus dem Blick – die Schaffung von Wissen sollte kein Selbstzweck sein, sondern ganz konkreten Zielen und Anwendungsmöglichkeiten folgen. Genauso verhält es sich auch bei innovativen Lösungsansätzen im IT Umfeld. Neue technische Funktionalitäten und intelligente Problemlösungen sind probate Hilfsmittel, die gerade das Wachstum und die Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens im positiven Sinne beeinflussen können. Ohne Verwendungszweck und die entsprechenden Einsatzszenarien bleiben sie jedoch nicht viel mehr als meist doch eher teures Spielzeug.

Umso wichtiger ist es, die genauen Einsatzszenarien und -Möglichkeiten so darzustellen, dass man sie auch versteht mit Hilfe von nachvollziehbaren Beispielen. Aus diesem Grund haben wir im folgenden Artikel mehrere authentische Projektszenarien zusammengestellt, um die Potenziale und Merkmale von RBE Plus klar darzustellen.

Abgleich mit Konzernstandards

Der erste Anwendungsfall bezieht sich auf eines unserer jüngeren Analyseprojekte bei einem mittelständischen Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie. Die Kundensituation wurde vor allem dadurch geprägt, dass die ERP Umgebung auf einem eigenständigen System betrieben wird, das nur ein Bestandteil eines internationalen Konzerns darstellt. Dabei bestand die Aufgabe aus zwei Teilen, zum einen dem Abgleich der eigenen lokalen Kunden-Requirements mit den globalen Vorgaben des Konzerntemplates, als auch zur Evaluierung von Effizienzen und Besonderheiten der Nutzung eben dieses Konzerntemplates. Mittels einer RBE Plus System- und Prozessnutzungsanalyse konnten die klaren Eckpunkte der Nutzung identifiziert und bewertet werden. Dabei wurde im Verlauf von etwa drei bis vier Wochen klargestellt, welche Anforderungsabweichungen bestanden sowie wo die Stärken und Schwächen des Templates lagen.

Es erwies sich, dass die synergetische Diskussion und Validierung der Ergebnisse eine Schlüsselrolle spielte bei der Umsetzung der identifizierten Besonderheiten. Dabei konnten die unterschiedlichsten Potenziale identifiziert werden, von der Betrachtung individueller Prozesse und Programme, aufgetretener Ineffizienzen wie Exceptions bis hin zur detaillieren Analyse von Belegarten und Organisationseinheiten sowie den Trendverläufen der Kernprozesse.

 

Übernahme eines unbekannten SAP Systems

Die Übernahme eines unbekannten Systems, beispielsweise durch den Übergang von einem Outsourcing-Provider auf einen anderen, stellt immer eine Herausforderung dar. Insbesondere die genaue Vermessung der Prozesse und Funktionalitäten fungieren dabei als Meilenstein, der über Erfolg und Misserfolg dieser Veränderung entscheiden kann. Dabei ist es nicht nur entscheidend, eine klare Bestandsaufnahme der Systemeinstellungen und Datenquantitäten zu machen. Darüber hinaus empfiehlt es sich insbesondere, die Datenqualität sowie die Entwicklung dieser Daten gemessen am Zeitverlauf einzuschätzen.

Unsere Erfahrungen in etlichen Kundenprojekten in diesem Umfeld belegen, dass gerade im unsicheren Bereich der Systemübernahme verlässliche Daten fernab von subjektiven Einschätzungen eine Schlüsselrolle spielen.

 

 

Das Big Picture oder der Aufbau einer konsolidierten Dokumentation und Analytik

Gemessen an den vielen unterschiedlichen Aspekten der Prozesseinstellungsmöglichkeiten sowie der funktionalen Vielfalt von ERP Systemen ist es schwer, alle Aspekte einer Systemanalyse miteinander zu kombinieren. Im Sinne der synergetischen Betrachtung sollte jedoch genau das die zentrale Aufgabe sein, repräsentiert doch eben die Verknüpfung der Einzelinformationen einen nicht zu unterschätzenden Erkenntnisgewinn.

Für einen Kunden, den wir seit einigen Jahren begleiten durften, haben wir die Zusammenhänge einiger Kerninformationen unserer Analyseergebnisse visualisiert. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die umfassende Faktenbasis von System- und Prozessnutzungsanalysen gerade in der Kombination Erkenntnisse in einer Detailschärfe liefern können, die selbst erfahrene Systembetreuer verblüfft.

Fazit

Selbst nach über dreihundert Jahren ist der Name Benjamin Franklin ein Begriff. Er ist eine Ikone der konstruktiven Neugier und des praktisch angewendeten Wissens. Gerade im Umfeld von komplexen IT Projekten ist eine gewisse Affinität zum stetigen Erkenntnisgewinn notwendig. Umso mehr, da der Betrachtungsgegenstand volatil ist und sich die Einsatzszenarien bei einer grundlegenden Vergleichbarkeit dennoch klar voneinander unterscheiden. Denn das Harmonisierungsprojekt eines weltweit agierenden Energieversorgers kann nicht so aussehen wie die ALM Vorbereitung eines regionalen Mittelständlers. Dennoch lassen sich klare Richtlinien ableiten aus der Betrachtung dieser Projektaufgaben und damit werden praktische Erfahrungen nutzbar für alle. So wie es mit Wissen sein sollte, denn der Nutzen ist nichts anderes als eine gute Verzinsung.

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