Blog-Serie Fitnessplan: Blick zurück nach vorn


Willkommen beim dritten Artikel unserer Blog-Reihe „Fitnessplan für Ihr SAP System“ mit dem Titel „Blick in die Zukunft“.

Nachdem wir uns in den vorangegangenen Artikeln mit Datenanalysen beschäftigt haben, welche Vergangenheits- und Gegenwartsdaten in Betracht zogen, wollen wir heute ein bisschen „voranschreiten.“ Denn es liegt im Kern von Planungen, dass sie zukunftsorientiert sind. Aber was bedeutet dies in unserem Szenario?

Natürlich, wenn es um unsere körperliche Fitness geht, dann haben wir auch Ziele. Ein Wunschgewicht, Traummaße oder die Bikinifigur. Idealerweise sollten diese Ziele dann auch in einem vernünftigen Zeitrahmen erreichbar sein. Ansonsten leidet irgendwann unsere Motivation und das Wunschziel rückt dann ganz schnell in weite Ferne. Insofern ist es ein elementarer Bestandteil unserer persönlichen Fitnessplanung, dass sie unsere Wünsche mit einbezieht. Aber bitte realistisch.

Für Systemanalysen stellt sich dabei eine ganz ähnliche Frage. Denn über das bewusst messbare – die Vergangenheitsdaten und das Echtzeitmonitoring – hinaus muss ich die von mir angestrebten Ziele spezifizieren und als Ziellinie für meine strategischen Überlegungen definieren. Glücklicherweise sind wir in diesem Fall von reinen Schätzwerten weit entfernt. Auf real erfassten Daten basierende Algorithmen machen das möglich. Ein Blick in die Zukunft ist damit keine Wahrsagerei, sondern wird tatsächlich berechenbar dank der tatsächlichen Nutzungssituation der betroffenen SAP Systeme.

Problemstellung

Die folgenden Kennzahlen belegen einige der Möglichkeiten, welche eine zukunftsorientierte Analyse mit sich bringt:

 

Trendanalysen Mit Hilfe der erfassten Daten einer Nutzungsanalyse können die zeitlichen Entwicklungen aufgezeigt werden. So ist es einfach, die zugrundeliegenden Trends zu erkennen und entsprechende Handlungsanweisungen für die Zukunft abzuleiten, bspw. für die Planung von Datenvolumina oder um die Effizienz der eigenen Prozesse und Belegflüsse abzuschätzen.
Innovationsanalyse Unsere Erfahrungen in den letzten Jahren – oder waren es nicht Jahrzehnte? – haben deutlich gezeigt, dass viele Upgrades von SAP Systemen überwiegend technisch und weniger auf die innovativen neuen funktionalen Möglichkeiten fokussiert sind. Dabei wird oftmals übersehen, dass mit der Nutzung neuer Möglichkeiten ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und damit ein wichtiges Element der eigenen Unternehmensstrategie einhergeht. Abhilfe schaffen können hier effiziente Analysen, welche auf Basis der aktuellen Prozess- und Funktionsbedarfe aufzeigen, welche Möglichkeiten neue Releases bieten.
Predictive Analysis Internet der Dinge, 3D Druck, Industrie 4.0, Datenanalytik, Smart Machines, Cloud Computing, Digital Mesh … die Liste der Innovationstrends ist unendlich und wird in rasender Geschwindigkeit neu geschrieben. Doch welche Auswirkungen haben all diese Dinge auf Ihr Unternehmen und damit auf Sie? Um diese Frage zu beantworten bieten etliche Beratungsunternehmen nun Analysen nach dem Predictive – Prinzip an. Richtig effizient sind diese Vorhersagen aber nur, wenn sie auf Ihren echten Nutzungsdaten basieren.

 

Fazit

Anders als die Betrachtung der Vergangenheits- und Jetztdaten ist die Blickrichtung in die Zukunft nicht ganz so einfach. Denn die nach vorn gerichtete Analyse trägt auch immer einen Kern Unsicherheit in sich. Auch wenn sich dieser nicht immer ganz wegrationalisieren lässt, man kann ihn deutlich eindämmen, wenn man die bestehenden Daten eines IT Systems folgerichtig und inhaltlich korrekt erfasst, um die Aussagen aus diesem Informationsbestand zu projizieren.

Demnach gilt auch hier die Faustregel, dass es nicht nur auf die erfassten Daten ankommt, sondern eben auch auf die Erfahrung, wie diese zu deuten sind. Etwas, das auch ein erfahrener Fitnesstrainer tun sollte, wenn er den Erfolg eines aufgestellten Fitness-Plans im Voraus beurteilen will.

 

Mehr zum Thema Fitnessplan gibt es hier.

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