Natürlich haben wir keine Zeit! Aber müssen wir sie deswegen gleich verschwenden?


Warum unsere Effizienz entscheidend von durchdachten und gut aufbereiteten Analysepaketen abhängt

Vermutlich ist es einfach nur ein typisches Symptom unserer Gesellschaft: Wir haben keine Zeit. Vom Manager zum Handwerker, vom LKW Fahrer bis zum Schulkind. Wir haben keine Zeit. Dabei erscheint es doch paradox, denn wir haben doch nicht weniger Zeit als die Generationen vor uns. Oder doch? Zunächst einmal ist die Zeitrechnung ja konstant und, von ein paar geringfügigen kalendarischen Rechenfehlern mal abgesehen, ziemlich gleichverteilt.

Ja, aber Vorsicht, mag man da widersprechen. Wir arbeiten jetzt ja mehr und unsere Informationsgesellschaft ist viel dynamischer und schneller getaktet. Wissen ist plötzlich überall verfügbar – dem Internet sei dank – und dank unseren Smartphones sind wir auf einmal überall erreichbar. Zumindest fast überall. Unsere Navis führen uns – von Ausnahmen mal abgesehen – schneller an unsere Ziele. Das Leben ist heute flexibler und damit auch die Art und Weise, wie wir arbeiten. Diese Änderungsfrequenz trifft uns schneller und härter als jemals zuvor. Und das ist ja auch richtig. Demgegenüber haben wir jedoch deutlich gesteigerte Automatismen und leistungsfähigere Hilfsmittel. Nur nutzen wir diese nicht annähernd effektiv genug.

Systemnutzung

Wenn wir die komplette Datenbasis eines solide gepflegten ERP Systems als Wissensgrundlage eines Unternehmens interpretiert – so erhalten wir durch die eingehende Betrachtung einen umfassenden Blick hinter seine Kulissen. Spielend leicht können Antworten auf Fragen gefunden werden, die früher nur durch eingehende Untersuchungen beantwortet werden konnten. Insbesondere vor dem Hinblick verteilter Business Units, international verflochtener Systeme und integrierter Fachabteilungen.

Wie viele Kunden gibt es?

Wie viele Verkaufsvorgänge wurden durchgeführt?

Welche Lagerbestandswerte liegen vor?

Welche Programme wurden genutzt?

Tatsächlich befinden sich die gesuchten Informationen in unserer Reichweite. Wir müssen nur unsere Finger danach ausstrecken. Natürliche Voraussetzungen für die Nutzung der Datenbasen als Entscheidungsgrundlagen und damit wertvolle Informationen sind u.a. nach Richard Y. Wang:

  1. Der geregelte Zugang zu Informationen,
  2. die Darstellung im Sinne der Interpretierbarkeit,
  3. der Informationszusammenhang insbesondere im Sinne der Vollständigkeit und Aktualität sowie
  4. die Richtigkeit bzw. Objektivität.

Woher kommt es daher, dass die Verwendung der verfügbaren ERP Informationen lediglich sporadisch bzw. eher punktuell zielorientiert erfolgt? Ein Grund mag sein, dass die Komplexität der Software bzw. Datenstrukturen die von Yang geforderten Bedingungen nicht leicht erfüllbar macht. Gerade wenn es darum geht, ergebnisoffene Erkenntnisse zutage fördern zu wollen, scheint der zu investierende Aufwand eine echte Hürde darzustellen.

Dabei wäre die Lösung eigentlich naheliegend. Gerade im Bereich der betriebswirtschaftlichen Anwendungssoftware ist die Standardisierung ein unerlässliches Hilfsmittel geworden, um synergetische Bündelungen von Erfahrungen und Vorteilen nutzbar zu machen. Im ERP Umfeld bedarf es hier kaum noch zusätzlicher Erklärungen.

Warum also nicht dasselbe Prinzip anwenden bei der Suche nach Informationen und Wissenszusammenhängen? Eine standardisierte Analyse, gewachsen aus der jahrzehntelangen Erfahrung vielfacher Kundenprojekte ist deutlich besser in der Lage, den Informationsbedarf zu decken. Nicht nur zielgerichtet und fokussiert auf eine Aufgabe, sondern eben auch für Zusammenhänge, die ex ante so nicht sichtbar sind. Das ist ein bisschen so, als installierte ich eine App auf meinem Smartphone, die mir zuerst einmal mitteilt, welche Funktionen und Programme ich bisher genutzt habe. Und dann solide Vorschläge liefert dafür, welche weiteren Apps und Einstellungen für mich hilfreich wären oder gar, welches Nachfolgermodell für mein bestehendes Telefon. Abgestimmt auf mein Budget und meine persönliche Situation.

Die Vorteile dieser Vorgehensweise liegen auf der Hand. Der Informationsgewinn kann schneller und effektiver stattfinden. Und damit spart man Zeit – eine elementare Ressource, um schneller auf Veränderungen reagieren und Potenziale realisieren zu können.

RBE Plus Analysen liefern umfassende Datenuntersuchungen für SAP Systeme und darauf basierende Prozesse. Mit dem Ziel, die verschiedensten Projektaufgaben zu unterstützen. Von der Systemnutzung bis hin zur Prozesseffizienz. Mit Projekterfahrungen aus über fünfzehn Jahren.

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